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Immanuel Kant
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Vorname Immanuel
Nachname Kant
Geburt 22.04.1724 in Königsberg (Preußen)
Tod 12.02.1804 in Königsberg (Preußen)
"Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit."
— Immanuel Kant
Immanuel Kant wurde am 22. April 1724 als Sohn des Handwerkers und Handelsherren Johann Georg Kant und dessen Ehefrau Anna Regina in Königsberg geboren und gilt als einer der größten Philosophen seiner Zeit und als großer Verfechter der Aufklärung. Nach dem Besuch einer Hospitalschule und des Collegiums Fridericanum entwickelte er eine starke Abneigung gegen jede Art von Pietismus und religiösem Zwang und begann an der Universität Königsberg Philosophie, Mathematik und Naturwissensschaften zu studieren, in der Hoffnung an eben jener Schule irgendwann eine Professur antreten zu können.

Seiner Promotion im Jahr 1755 folgten die Arbeit als Privatdozent an der Universität und seine ersten gesellschaftskritisch - philosophischen Schriften. Bald hatte er alle nötigen Vorraussetzungen geschaffen, eine Professur anzunehmen, doch die von ihm angestrebte im Bereich der Metaphysik und Logik blieb im verwehrt. (Stattdessen erhielt diesen Posten der in den Augen der Verantwortlichen erfahrenere Johann Friedrich Buck) Den Mut nicht verlierend, führte Kant seine Arbeit als Privatdozent weiter, übernahm aber auch noch den Posten eines Unterbibliothekars, der im ein geregeltes Einkommen versprach und den er bis 1772 behalten sollte. Und auch der Wunsch nach einer ordentlichen Professur in Königsberg erfüllte sich bald: so lehnte er beispielsweise zwei Angebote ab (1764 die Professur der Dichtkunst und 1769 eine Anstellung in Erlangen), was 1770 letztendlich mit dem Posten des ordentlichen Professors für Metaphysik und Logik belohnt wurde, der Arbeit, auf die Kant lange hingearbeitet hatte.
"Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderungund Ehrfurcht, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt: Der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir."
— Immanuel Kant in "Kritik der praktischen Vernunft"
Die nächsten Jahrzehnte waren geprägt von der denkerischen Leistung, die Immanuel Kant vollbrachte. Dem wahrscheinlich berühmtesten Werk Kritik der reinen Vernunft folgten bald die Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, Die Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, die Kritik der praktischen Vernunft, die Kritik der Urteilskraft und letztendlich die nicht minder bekannte Schrift Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft.

1779 beendete er immer schwächer werdend seine Lehrtätigkeit, musste letztendlich sogar von seinem Schüler Wasianski gepflegt werden. Am 12. Februar 1804 starb knapp drei Monate nach seiner ersten schweren Erkrankung mit Immanuel Kant der wohl größte Denker seiner Zeit. Er liegt in Königsberg (dem heutigen Kaliningrad) begraben, das er während seinem Leben und auch in seinem Tode nie verlassen hat.
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