J. Robert Oppenheimer
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22.04.1904 | Julius Robert Oppenheimer wird als Sohn einer Amerikanerin und eines deutschen Juden in New York City geboren. |
| 1908 | Oppenheimers Vater emigriert aus Deutschland. | |
| 1911 | Eintritt in die 2. Klasse der Grundschule | |
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1921 - 1925 |
Abschluss der High School. An der Harvard University studiert Oppenheimer Physik, klassische Philologie, Orientalistik und Chemie. |
| 1925 |
Abschluss des Studiums in Harvard "summa cum laudae"
Anschließend: Forschungen im Atombereich, sowie weiteres Studium an der Universität Cambridge, wo er u.a. Ernest Rutherford kennenlernt |
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| ab 1926 | Arbeit an der Universität Göttingen, sowie Bekanntschaft mit Niels Bohr, Edward Teller und Paul Dirac. | |
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1927 | Promotion bei Max Born über theoretische Untersuchungen von Spektren. |
| ab 1929 |
Professur an der Berkley University of California im Bereich Physik.
Lehrertätigkeit auch am California Institute of Technology in Pasadena. |
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| 1936 | Oppenheimer knüpft über seine Freundin Jean Tatlock Kontakte mit kommunistischen Kreisen während des spanischen Bürgerkriegs. | |
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1937 | Sein Vater stirbt. |
| 1942 |
Oppenheimer bekommt als Leiter des amerikanischen Atomenergieprojektes den Auftrag, eine Atombombe zu bauen.
Zuvor hatte bereits Albert Einstein Präsident Roosevelt auf die Gefahr einer deutschen Nuklearwaffe hingewiesen. |
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1943 - 1945 |
Leiter des "Manhattan"-Projektes zum Bau der Atombombe.
Oppenheimer wählt auch den Stützpunkt in Los Alamos (New Mexico) |
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16.07.1945 | Erste Explosion einer Atombombe in der Wüste von New Mexico |
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06.08.1945 |
Abwurf der Atombombe über Hiroshima und drei Tage später auch über Nagasaki.
Über 200.000 Menschen starben bei der Explosion oder an den Folgen der radioaktiven Strahlung. |
| ab 1946 | Nachdem sich Oppenheimer geweigert hat, auch die Wasserstoffbombe zu entwicklen - was nun Aufgabe Edward Tellers geworden ist - fungiert er als wissenschaftlicher Berater der Regierung. | |
| 1947 - 1952 | Vorsitzender des General Advisory Committee der Atomenergiekomission | |
| ab 1947 | Leiter am Institute of Advanced Study in Princeton | |
| 1954 | Science and the Common Understanding erscheint. | |
| 29.06.1954 | Entzug der "Clearance", der politischen Unbedenklichkeitsbescheinigung und Ausschluss von allen Geheimprojekten | |
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1963 |
Rehabilitation durch John F. Kennedy.
Auszeichnung mit dem Enrico-Fermi-Preis der Atomenergiekommission |
| ab 1966 | Ruhestand | |
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18.02.1967 | Oppenheimer stirbt in Princeton an Kehlkopfkrebs |
| 1970 | Lectures on Electrodynamics wird posthum herausgegeben. |



